TRILUMIS
Steuerung

Präsenz und Tageslicht: sparen, wenn weniger Licht gebraucht wird

Wie Präsenz und Tageslicht wirken – und wie Sie doppelt gerechnete Einsparungen vermeiden.

Präsenzmelder vermeiden unnötige Betriebszeiten. Tageslichtabhängige Regelung reduziert das künstliche Licht, wenn genügend Tageslicht vorhanden ist. Sinnvoll gebildete Zonen verhindern, dass für einen belegten Arbeitsplatz eine ganze Halle auf voller Leistung läuft.

Sensorpositionen, Nachlaufzeiten, Dimmgrenzen und manuelle Bedienung gehören bereits in die Planung. Schnittstellen und Betriebsgeräte müssen zusammenpassen. Nach der Installation werden Szenen und Regelung in Betrieb genommen und mit den Nutzern abgestimmt. Das tatsächliche Sparpotenzial hängt von Nutzung und Tageslicht ab; eine pauschale Zusatzersparnis ist nicht garantiert.

Eine gute Regelung bleibt für die Menschen verständlich. Dazu gehören passende Nachlaufzeiten, ein sinnvoller Übergang zwischen Beleuchtungsstufen und die Möglichkeit, besondere Situationen zu berücksichtigen. Besprechungen, Reinigungsarbeiten oder ein abweichender Schichtbetrieb brauchen unter Umständen andere Einstellungen. Nach der Übergabe sollten Rückmeldungen gesammelt und Parameter bei Bedarf angepasst werden. So lässt sich vermeiden, dass eine technisch leistungsfähige Anlage im Alltag dauerhaft übersteuert oder ganz abgeschaltet wird.

Das sollten Sie für Ihr Projekt klären

  • Bereiche nach Belegung und Tageslicht getrennt erfassen.
  • Sensoren, Nachlaufzeiten und manuelle Übersteuerung planen.
  • Regelung in Betrieb nehmen und tatsächlichen Verbrauch nachhalten.

Gut zu wissen: Im Rechner nur zusätzliche Steuerungseffekte ansetzen, die nicht schon in den Betriebsstunden enthalten sind.