TRILUMIS
Planung

Direktes und indirektes Licht kombinieren

Decke und Wände können Teil der Beleuchtung sein. Ihr Material entscheidet mit, wie gut indirektes Licht funktioniert.

Direktes Licht gelangt von der Leuchte auf die Nutzfläche. Indirektes Licht erreicht den Raum nach Reflexion an Decke oder Wand. Eine Kombination kann Arbeitsflächen gezielt beleuchten und zugleich die Raumwirkung aufhellen. Dafür müssen Lichtverteilung, Raumhöhe und Oberflächen zusammenpassen.

Eine dunkle oder stark strukturierte Decke reflektiert anders als eine helle, matte Fläche. Indirekte Anteile dürfen deshalb nicht mit unrealistisch hohen Reflexionsgraden berechnet werden. Auch der Abstand der Leuchte zur Decke beeinflusst, ob ein gleichmäßiger Lichtteppich oder ein auffälliger heller Fleck entsteht.

Bei getrennt regelbaren Anteilen lassen sich unterschiedliche Nutzungssituationen einstellen. Das ersetzt keine Prüfung von Blendung und erforderlicher Beleuchtungsstärke. Dokumentieren Sie die Oberflächenannahmen und überprüfen Sie das Konzept erneut, wenn Deckenfarben, Akustikelemente oder Möblierung im Bauverlauf geändert werden.

Das sollten Sie für Ihr Projekt klären

  • Deckenfarbe und Reflexionsgrad abstimmen.
  • Abstand und Lichtverteilung gemeinsam prüfen.
  • Änderungen an Oberflächen in die Berechnung übernehmen.

Gut zu wissen: Indirektes Licht mit realistischen Oberflächen und Montageabständen planen.