TRILUMIS
Anwendungen

Flure und Treppen: Orientierung durch Licht

Verkehrsflächen brauchen erkennbare Wege, Türen und Niveauwechsel – nicht nur einen hellen Boden.

In Fluren und Treppenhäusern wechseln Blickrichtung und Entfernung ständig. Die Beleuchtung sollte deshalb Stufen, Podeste, Türen und Beschilderungen gut erkennbar machen. Licht, das sich in glänzenden Belägen spiegelt oder direkt in die Augen strahlt, kann die Orientierung trotz hoher Beleuchtungsstärke erschweren.

Bei Treppen ist zu prüfen, ob Schatten die Stufenkanten unterstützen oder verdecken. Auch das Umfeld von Aufzügen und Richtungswechseln gehört in die Betrachtung. Unterschiedliche Oberflächen und Tageslichteinfall sollten mit realistischen Annahmen geplant werden.

Eine bedarfsgerechte Steuerung muss Personen rechtzeitig erfassen und zusammenhängende Wege berücksichtigen. Unvermitteltes Abschalten mitten im Treppenlauf ist zu vermeiden. Anforderungen an Sicherheitsbeleuchtung werden gesondert geplant; eine gedimmte Allgemeinbeleuchtung ersetzt sie nicht. Eine gemeinsame Begehung aus beiden Laufrichtungen zeigt häufig Details, die im Grundriss leicht übersehen werden.

Das sollten Sie für Ihr Projekt klären

  • Stufen und Richtungswechsel aus beiden Richtungen ansehen.
  • Beschilderung und Türen in die Lichtplanung aufnehmen.
  • Erfassung und Nachlauf unter realer Nutzung prüfen.

Gut zu wissen: Orientierung entlang der tatsächlichen Bewegung prüfen.