TRILUMIS
Anwendungen

Parkhäuser: Mehr sehen als Fahrspuren

Gute Parkhausbeleuchtung berücksichtigt Fußgänger, Fahrzeuge, Wände und Übergänge gemeinsam.

In Parkhäusern treffen mehrere Sehaufgaben zusammen: Fahrer erkennen Fahrspuren und Hindernisse, Fußgänger suchen Ausgänge und Menschen müssen einander rechtzeitig sehen. Eine reine Betrachtung des Bodens greift deshalb zu kurz. Vertikale Flächen, Stützen und die Bereiche zwischen Fahrzeugen gehören zum Konzept.

Niedrige Decken begrenzen Montageorte und können direkte Sicht auf helle Leuchten begünstigen. Position und Lichtverteilung sollten typische Fahr- und Blickrichtungen berücksichtigen. Ein- und Ausfahrten brauchen außerdem eine abgestimmte Betrachtung von Tageslicht und Innenbeleuchtung.

Für die Steuerung sind zusammenhängende Zonen sinnvoll zu prüfen, damit sich Personen nicht von einem isolierten Lichtfeld zum nächsten bewegen müssen. Sensorerfassung, Grundzustand und Rückkehr zum Normalbetrieb werden vor Ort eingestellt. Bauliche, elektrische und sicherheitsbezogene Anforderungen sind projektspezifisch zu klären; mehr Helligkeit allein löst nicht jedes Orientierungsproblem.

Das sollten Sie für Ihr Projekt klären

  • Blickrichtungen von Fahrern und Fußgängern prüfen.
  • Stützen, Zugänge und Beschilderung berücksichtigen.
  • Steuerungszonen als zusammenhängende Wege testen.

Gut zu wissen: Fahrwege, Fußwege und erkennbare Raumgrenzen zusammen planen.