Licht für Sichtprüfung und Qualitätskontrolle
Kratzer, Farbabweichungen und Formfehler werden unter unterschiedlichen Lichtbedingungen sichtbar.
Bei einer Sichtprüfung entscheidet die Art des Fehlers über das geeignete Licht. Gerichtetes Licht kann kleine Erhebungen oder Kratzer hervorheben. Für andere Aufgaben sind diffuse Anteile, gleichmäßige Ausleuchtung oder eine verlässliche Farbwiedergabe wichtiger. Eine einzige Standardleuchte löst daher nicht jede Prüfaufgabe.
Glänzende und transparente Materialien verlangen besondere Aufmerksamkeit. Reflexionen können Fehler verdecken oder selbst wie ein Defekt wirken. Blickrichtung, Abstand, Hintergrund und die Position des Prüfteils sollten in einem reproduzierbaren Ablauf festgelegt werden.
Eine Bemusterung mit Gut- und Schlechtteilen ist aussagekräftiger als die Auswahl nur nach Lux oder Watt. Beziehen Sie die Mitarbeitenden ein und prüfen Sie Ermüdung, Schatten und störende Spiegelungen während einer typischen Aufgabe. Wenn Maschinenkameras beteiligt sind, müssen deren optische Anforderungen getrennt mit der Bildverarbeitung abgestimmt werden.
Das sollten Sie für Ihr Projekt klären
- Repräsentative Gut- und Schlechtteile bereitstellen.
- Blickrichtung und Prüfposition reproduzierbar festlegen.
- Visuelle und kamerabasierte Prüfung getrennt abstimmen.
Gut zu wissen: Das Licht anhand der gesuchten Merkmale bemustern.